Fernsehen

Dienstag, 5. Februar 2008

Heute so, morgen so

RTL und SAT.1 scheinen derzeit nicht wirklich zu wissen, was sie wollen. Mehr zu dieser Vermutung oder auch These, wenn man so will, habe ich hier im Weblog der Trierer Medienwissenschaft geschrieben.

Sonntag, 3. Februar 2008

TV-Kult

Ich bin wahrlich kein Fan des bunten Karnevaltreibens. In den finalen Tagen der fünften Jahreszeit meide ich die Trierer Innenstadt mit all ihren Lokalitäten, wo es nur geht. Ebenso lasse ich die ganzen Prunksitzungen im Fernsehen unbeachtet an mir vorüberziehen. Doch auch für einen Nicht-Fasnachtsjeck' wie mich gibt es heute einen (Pflicht-)Termin im TV: Die Kultserie "Ein Herz und eine Seele" mit der Episode zum Rosenmontagszug aus dem Jahr 1974.
Das "Ekel Alfred" im Napoleon-Kostüm ist um kurz vor 17 Uhr im WDR und um 18 Uhr nochmals im NDR zu sehen. Ich freu mich drauf.

Mittwoch, 30. Januar 2008

Call-TV macht wieder Schlagzeilen

Auch nachts, wenn die meisten Menschen schlafen, beobachtet die webbasierte Medienkritik das bunte Treiben in der Flimmerkiste mit wachen Augen - die Konsequenzen ließen nicht lange auf sich warten.

Dienstag, 22. Januar 2008

Wo ist Jumbo Schreiner?

Nahezu sieben mal die Woche begab er sich auf die Suche nach Riesenknödeln, Megapizzen und Schnitzeln, groß wie der Bodensee. Alles im Auftrag des XXL-Wahnsinns verschiedener Privatsender. Im Grunde konnte man sich ihm beim Zappen nur schwerlich entziehen - auch mit Blick auf seine Statur.
Doch in letzter Zeit habe ich ihn nicht mehr gesehen. Weder ihn, noch irgendwelche Restaurants, die sämtliche Speisen ausschließlich in Übergrößen servieren. Stattdessen ganz Retro: Modellbau. Kommt doch alles wieder.

Donnerstag, 17. Januar 2008

Der (erhoffte) Anfang vom Ende?

"Zukunft verspielt" war 2007 in einer Ausgabe des Spiegels zu lesen, als es um die zunehmende Erfolglosigkeit des Gewinnspielfernsehens ging. Der Grund: rückläufige Anruferzahlen und ein angekratztes Image (nicht zuletzt auch entstanden durch solch gute Initiativen wie call-in-tv.de), die dem Hot-Button langsam den Gar auszumachen scheinen.
Noch vergangenes Jahr waren Auswirkungen dieses Trends eher spärlich gesät. Mit dem Jahreswechsel jedoch erhielt und erhält das Call-TV nicht nur von Anruferseite eine Abfuhr, auch der eine oder andere Programmchef scheint sich allmählich von Fehlerbildern, Gitterrätseln, Berufen ohne "R" und dergleichen abzuwenden.
Den Vorreiter machte der Quizsender 9Live selbst. Seit Anfang Januar versucht sich dieser in Teilen als "normaler Fernsehsender" und setzt im Vorabendprogramm unter dem Label "Neun TV" nicht auf Jackpots und Countdowns, sondern zeigt Serviceformate und alte Telenovelas – was aber wohl auch niemand gucken will.
Heute nun zog Sat.1 nach und gab bekannt, dass man ab Freitag die nächtlichen, von 9Live produzierten Call-in-Sendungen aus dem Programm nehme. Das interessante an dieser Entscheidung ist, dass der selbsternannte erste Quizsender Deutschlands seit drei Jahren zur ProSiebenSat1-Gruppe gehört. Eine erstes wegweisendes Statement innerhalb der Münchner Senderfamilie also? Der (erhoffte) Anfang vom Ende?

Sonntag, 13. Januar 2008

Weil es passt,...

... bringt es Piesty mit diesem Posting einfach auf den Punkt. Dschungelcamp ahoi!

Freitag, 11. Januar 2008

Wer hat da was falsch verstanden?

"Eigentlich war er ja gar kein Trainer."

Das antwortete Oliver Kahn vor wenigen Augenblicken auf einer Pressekonferenz als ihm die Frage gestellt wurde, was für ein Trainer Jürgen Klinsmann denn sei.

Dienstag, 8. Januar 2008

Phänomenal dämlich

Wie viele Casting-Shows mussten wir schon über uns ergehen lassen. Bands, Sänger, Tänzer und Models wurden immer wieder von einem Recall in den nächsten geschickt. Heute nun ging eine weitere dieser Casting-Konserven auf Sendung. Gesucht wird diesmal "The next Uri Geller". Uri Geller, der vergangenes Jahr bereits im Jahr 2004 auf RTL ein wenig seines zweifelhaften Hokus-Pokus zeigen durfte, macht auf ProSieben nun den Dieter Bohlen und sucht als Ein-Mann-Jury seinen Nachfolger.
Ganze zwei Stunden dürfen die Zuschauer "unglaubliche Phänomene" bewundern, verspricht der Titel der Show. Unglaublich? Naja. Phänomenal? Auch nicht so recht. Die ganze Nummer ist genauso interessant und faszinierend wie eine handelsübliche Ausgabe "Galileo Mysterie" - also gar nicht. Da bezeichnet sich eine Kandidatin als Medium für Telepathie, ein anderer gibt an, mittels (s)eines Raben mit dem Jenseits kommunizieren zu können. Es fehlt eigentlich nur noch Herr Abdallah, der das ganze moderiert. Das schönste aber sind die Erkenntnisse, welche die Kandidaten der auf dem Sofa versammelten B-Prominenz des Senders - den Schauspieler Jürgen Vogel mal ausgenommen - präsentieren. "Du wirst deine verstorbenen Verwandten im Jenseits in einem Lichtkegel wiedersehen", verrät da ein langer Blick auf den sich das Gefieder putzenden Raben. Das ist so platt, dass es einem gar nicht in den Sinn kommt, zu hinterfragen, welche faulen Tricksereien dabei Anwendungen finden könnten. Kirmes-Hellseherinnen oder AstroTV-Tanten unterstellen wir ja auch keine Zaubertricks.
Das Prädikat "phänomenal" kann bei "The next Uri Geller" also nur in einem Zusammenhang genannt werden: phänomenal dämlich.

Richie's Blogal Village

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Richie_84 - 5. Jan, 21:40

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