Montag, 5. Januar 2009

Surprise, surprise!

Ja ja, ich weiß: es geschehen noch Zeichen und Wunder! Ein wenig bin ich ja selbst von mir überrascht, lasse ich mich doch just in diesem Moment seit langer, langer Zeit einmal wieder zu einem Blogposting hinreißen. Der Anlass könnte aber besser nicht sein.
Da werfe ich heute meinen allmontäglichen Blick auf die Fachzeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte" (Beilage zur Wochenzeitung "Das Parlament") und was muss ich da sehen? Okay: Zunächst, dass nicht allzu interessant klingende Thema der Ausgabe "Idole - Kult". Doch als mein Blick über die einzelnen Aufsatztitel nach unten schweift, traue ich meinen Augen kaum. Die Ausgabe enthält tatsächlich eine Abhandlung mit dem Titel "Arbeitsalltag einer Kultfigur: Der Techno-DJ". Ich wusste ja nicht, dass sich die Soziologie auch solcher Themen annimmt, aber Ronald Hitzler und Micheala Pfadenhauer - die Autoren des Beitrags - haben mich eines Besseren belehrt. Prädikat: sehr lesenswert!

P.S.: Ich wünsche allen (Lesern, sofern es diese hier überhaupt noch gibt) ein frohes neues Jahr 2009!

Dienstag, 5. Februar 2008

Heute so, morgen so

RTL und SAT.1 scheinen derzeit nicht wirklich zu wissen, was sie wollen. Mehr zu dieser Vermutung oder auch These, wenn man so will, habe ich hier im Weblog der Trierer Medienwissenschaft geschrieben.

Sonntag, 3. Februar 2008

TV-Kult

Ich bin wahrlich kein Fan des bunten Karnevaltreibens. In den finalen Tagen der fünften Jahreszeit meide ich die Trierer Innenstadt mit all ihren Lokalitäten, wo es nur geht. Ebenso lasse ich die ganzen Prunksitzungen im Fernsehen unbeachtet an mir vorüberziehen. Doch auch für einen Nicht-Fasnachtsjeck' wie mich gibt es heute einen (Pflicht-)Termin im TV: Die Kultserie "Ein Herz und eine Seele" mit der Episode zum Rosenmontagszug aus dem Jahr 1974.
Das "Ekel Alfred" im Napoleon-Kostüm ist um kurz vor 17 Uhr im WDR und um 18 Uhr nochmals im NDR zu sehen. Ich freu mich drauf.

Mittwoch, 30. Januar 2008

Call-TV macht wieder Schlagzeilen

Auch nachts, wenn die meisten Menschen schlafen, beobachtet die webbasierte Medienkritik das bunte Treiben in der Flimmerkiste mit wachen Augen - die Konsequenzen ließen nicht lange auf sich warten.

Dienstag, 22. Januar 2008

Wo ist Jumbo Schreiner?

Nahezu sieben mal die Woche begab er sich auf die Suche nach Riesenknödeln, Megapizzen und Schnitzeln, groß wie der Bodensee. Alles im Auftrag des XXL-Wahnsinns verschiedener Privatsender. Im Grunde konnte man sich ihm beim Zappen nur schwerlich entziehen - auch mit Blick auf seine Statur.
Doch in letzter Zeit habe ich ihn nicht mehr gesehen. Weder ihn, noch irgendwelche Restaurants, die sämtliche Speisen ausschließlich in Übergrößen servieren. Stattdessen ganz Retro: Modellbau. Kommt doch alles wieder.

Donnerstag, 17. Januar 2008

Der (erhoffte) Anfang vom Ende?

"Zukunft verspielt" war 2007 in einer Ausgabe des Spiegels zu lesen, als es um die zunehmende Erfolglosigkeit des Gewinnspielfernsehens ging. Der Grund: rückläufige Anruferzahlen und ein angekratztes Image (nicht zuletzt auch entstanden durch solch gute Initiativen wie call-in-tv.de), die dem Hot-Button langsam den Gar auszumachen scheinen.
Noch vergangenes Jahr waren Auswirkungen dieses Trends eher spärlich gesät. Mit dem Jahreswechsel jedoch erhielt und erhält das Call-TV nicht nur von Anruferseite eine Abfuhr, auch der eine oder andere Programmchef scheint sich allmählich von Fehlerbildern, Gitterrätseln, Berufen ohne "R" und dergleichen abzuwenden.
Den Vorreiter machte der Quizsender 9Live selbst. Seit Anfang Januar versucht sich dieser in Teilen als "normaler Fernsehsender" und setzt im Vorabendprogramm unter dem Label "Neun TV" nicht auf Jackpots und Countdowns, sondern zeigt Serviceformate und alte Telenovelas – was aber wohl auch niemand gucken will.
Heute nun zog Sat.1 nach und gab bekannt, dass man ab Freitag die nächtlichen, von 9Live produzierten Call-in-Sendungen aus dem Programm nehme. Das interessante an dieser Entscheidung ist, dass der selbsternannte erste Quizsender Deutschlands seit drei Jahren zur ProSiebenSat1-Gruppe gehört. Eine erstes wegweisendes Statement innerhalb der Münchner Senderfamilie also? Der (erhoffte) Anfang vom Ende?

Sonntag, 13. Januar 2008

Weil es passt,...

... bringt es Piesty mit diesem Posting einfach auf den Punkt. Dschungelcamp ahoi!

Freitag, 11. Januar 2008

Wer hat da was falsch verstanden?

"Eigentlich war er ja gar kein Trainer."

Das antwortete Oliver Kahn vor wenigen Augenblicken auf einer Pressekonferenz als ihm die Frage gestellt wurde, was für ein Trainer Jürgen Klinsmann denn sei.

Dienstag, 8. Januar 2008

Phänomenal dämlich

Wie viele Casting-Shows mussten wir schon über uns ergehen lassen. Bands, Sänger, Tänzer und Models wurden immer wieder von einem Recall in den nächsten geschickt. Heute nun ging eine weitere dieser Casting-Konserven auf Sendung. Gesucht wird diesmal "The next Uri Geller". Uri Geller, der vergangenes Jahr bereits im Jahr 2004 auf RTL ein wenig seines zweifelhaften Hokus-Pokus zeigen durfte, macht auf ProSieben nun den Dieter Bohlen und sucht als Ein-Mann-Jury seinen Nachfolger.
Ganze zwei Stunden dürfen die Zuschauer "unglaubliche Phänomene" bewundern, verspricht der Titel der Show. Unglaublich? Naja. Phänomenal? Auch nicht so recht. Die ganze Nummer ist genauso interessant und faszinierend wie eine handelsübliche Ausgabe "Galileo Mysterie" - also gar nicht. Da bezeichnet sich eine Kandidatin als Medium für Telepathie, ein anderer gibt an, mittels (s)eines Raben mit dem Jenseits kommunizieren zu können. Es fehlt eigentlich nur noch Herr Abdallah, der das ganze moderiert. Das schönste aber sind die Erkenntnisse, welche die Kandidaten der auf dem Sofa versammelten B-Prominenz des Senders - den Schauspieler Jürgen Vogel mal ausgenommen - präsentieren. "Du wirst deine verstorbenen Verwandten im Jenseits in einem Lichtkegel wiedersehen", verrät da ein langer Blick auf den sich das Gefieder putzenden Raben. Das ist so platt, dass es einem gar nicht in den Sinn kommt, zu hinterfragen, welche faulen Tricksereien dabei Anwendungen finden könnten. Kirmes-Hellseherinnen oder AstroTV-Tanten unterstellen wir ja auch keine Zaubertricks.
Das Prädikat "phänomenal" kann bei "The next Uri Geller" also nur in einem Zusammenhang genannt werden: phänomenal dämlich.

Montag, 31. Dezember 2007

System_Error, Relaunch und gute Vorsätze

Es war einmal vor langer Zeit: So oder so ähnlich könnte man wohl den Zustand beschreiben, der hier in den letzten Monaten vorlieb genommen hat. Durch die Zwischenprüfungen ins Stocken geraden, von einem mysteriösen "System_Error" lahmgelegt, geht das "Blogal Village" mit sofortiger Wirkung wieder online.
Was hat sich seit meinem letzten Blogposting getan? Beim Design nicht allzu viel, allerdings wird sich die thematische Ausrichtung meines Weblogs ein wenig verändern – Dünsch sei Dank. Wie der neue Header erkennen lässt, steht von nun an das Fernsehen im Mittelpunkt meiner Beiträge. In der ollen Flimmerkiste findet sich ja genug, worüber gebloggt werden kann und vielleicht auch gebloggt werden sollte.
Auf ein Neues in 2008, der gute Vorsatz des regelmäßigen bloggens steht! In diesem Sinne wünsche ich euch eine rauschende Silvesterparty und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Montag, 19. November 2007

xx.xx.2007

BlogMatrix

Sonntag, 9. September 2007

Brüsseler Skurrilität

Aufgrund meiner Vorbereitung für die Zwischenprüfung in Politik steht derzeit unter anderem die Lektüre von Roland Sturms und Heinrich Pehles "Das neue deutsche Regierungssystem" auf der Agenda. Im Kapitel zur Rolle und Beteiligung der Bundesländer innerhalb des Institutionengefüges der Europäischen Union ist zu lesen, dass die Länder mit ihrem Wunsch, auch auf der Ebene des Ausschusses der Ständigen Vertreter (AstV) der nationalen Regierungen in Brüssel vertreten zu sein, scheiterten. Gut, so dachten sich die Länder vermutlich, wenn das favorisierte Konzept nicht akzeptiert wird, dann sollte es mit der zweitbesten Lösung, der Minimallösung klappen. Denkste! Doch als wäre alldem noch immer nicht genug, wird mittels Beton und fleißiger Handwerker noch einer drauf gesetzt:

„Nicht einmal die räumliche und technische Integration des Länderbeobachters in die Ständige Vertretung konnte durchgesetzt werden. Insofern bleibt es bei dem [...] grotesken Symbol, dass das Länderbeobachterbüro zwar im Gebäude der Ständigen Vertretung untergebracht ist, aber nur durch einen gesonderten Eingang erreicht werden kann und die hausinternen Zugänge zugemauert worden sind.“

Aus: Sturm, Roland/Pehle, Heinrich (2006): Das neue deutsche Regierungssystem. Die Europäisierung von Institutionen, Entscheidungsprozessen und Politikfeldern in der Bundesrepublik Deutschland, 2. aktualisierte und erweiterte Auflage, Wiesbaden, S.101.

Samstag, 8. September 2007

O'zapft, äh o'zoga is!

Der limitierte Nike AirMax Oktoberfest: Könnte zur 'Wiesn-Zeit' bei Münchens Schickeria funktionieren.
Wiesn-AirMax
Foto via Sneakerblog.net

Freitag, 7. September 2007

HZ-Online in neuem Gewand

Zugegeben, damit hätte ich nicht gerechnet. Wenngleich es mehr als an der Zeit war, die Homepage der Heidenheimer Zeitung (HZ) ein wenig auf Vordermann zu bringen. Zugeben muss ich auch, dass es wohl ein wenig hochgegriffen wäre, die gestern von mir bemerkten Neuerungen als Reaktion auf meine kritischen Anmerkungen vor einem Jahr zu begreifen.
Wie dem auch sei, werfen wir einen Blick auf die Modifikationen. Das vor wenigen Wochen noch herrschende Kunterbunt ist einem einheitlichem Farbschema gewichen, welches auf Dauer zwar etwas matt wirkt, aber dennoch die notwendige Harmonie aufweist. Weiterhin positiv fallen die Änderungen bei den Linkschemata auf. So wurden die Hauptkategorien durch eine im Registerstil gehaltenen Linkleiste am Seitenkopf platziert, was die sich optisch nun unterordnenden Subkategorien entlastet. Ohnehin verfügt die ganze Seite dank den Neuerungen fortan über einen hierarchischen Aufbau, der dem Nutzer mehr visuelle Verständlichkeit und konsequenterweise ein leichteres Navigieren eröffnet. Allein die Vorschaufotos sind noch zu verpixelt, um neben Silhouetten oder Umrissen Genaueres erkennen zu lassen. Jedoch ist dieser kleine Makel nicht so störend wie die am linken Seitenrand etwas deplatziert und verloren wirkende Anzeige "Flirt & Singles".
Dennoch, ein erster Schritt hin zu einer übersichtlicheren sowie User-freundlicheren Homepage ist dem Pressehaus Heidenheim geglückt. Korrespondierend zu den Optimierungen in Layout und Struktur könnten künftig – so meine Sichtweise als Studierender der Medienwissenschaft – auch die inhaltlichen Angebote ein wenig ausgeweitet werden. Vielleicht erkennen die Heidenheimer Redakteure in naher Zukunft ja die Potenziale des Web2.0 und nutzen diese dann beispielsweise durch die Installation von Redaktions- oder Leserweblogs. Mit Blick auf die Internetpräsenz weiterer Tageszeitungen der Schwäbischen Alb wäre HZ-Online.de eine Vorreiterrolle in der Region sicher.

Richie's Blogal Village

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Danke für den Tipp,...
Danke für den Tipp, aber das ist natürlich...
Richie (Gast) - 10. Jan, 14:42
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We call it technno! is grad frei zu sehn, falls noch...
0700fabsen00 - 10. Jan, 03:15
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Schöne Entdeckung, werde ich mir gleich näher...
Katz (Gast) - 7. Jan, 10:57
Surprise, surprise!
Ja ja, ich weiß: es geschehen noch Zeichen und...
Richie_84 - 5. Jan, 21:40

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